König Ludwig XIV. von Frankreich ließ nicht nur prachtvolle große Medaillen für sich fertigen. Er ließ auch die größte je von einem Herrscher zu seiner Glorifizierung in Auftrag gegebene Serie von Medaillen herstellen.

Der Sonnenkönig

in Medaillen

Die Medaillen des Königs waren in ganz Europa bekannt. Mehr noch, sie trugen wesentlich dazu bei, dass er der Welt als Sonnenkönig bekannt wurde. Sie zeigen die Sonne mit menschlichem Antlitz über der Erde und stellen sie, verbunden mit der Devise Auch vielen gewachsen, als das mächtige Sinnbild des Königs vor.
Die Medaillen bieten in Form einer allegorisch-historischen Geschichtserzählung auf ihren Rückseiten ein Panorama der Taten und Ereignisse in der 72-jährigen Regentschaft des Königs. Darunter sind Geburten, Hochzeiten und Todesfälle ebenso wie Kriege und Friedensschlüsse oder Bauprojekte und neue Errungenschaften in Wissenschaft und Kunst.

Ludwig XIV.

Der Sonnenkönig in Medaillen

Der siebenjährige Ludwig XIV. spielt im Schoß seiner Mutter Anna von Österreich, Medaille von 1645

Schön wie Apoll. Ludwig XIV. im Alter von 22 Jahren, Medaille von 1660

Die Langhaarperücke hält Einzug. Ludwig XIV. im Alter von 28 Jahren, Medaille von 1666

Ein besonderes Herrschaftsverständnis: die Sonne und die Umschrift Auch mehreren nicht ungleich, Medaille von 1666

Das berühmteste Schloss seiner Zeit:
Versailles auf einer Medaille von 1680

Das luxuriöse Medaillenkabinett Ludwigs XIV., Leihgabe Musée National des Châteaux de Versailles et de Trianon, 1684

Feinste Einlegearbeiten aus Zinn in Ebenholz

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